Teakholz

In vielen Gärten findet man mittlerweile Gartenmöbel aus Teakholz. Dank seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungsbedingungen und Insekten gilt das Holz als besonders geeignet für die Terrasse oder den Garten. Das Teakholz kommt ursprünglich aus Süd- und Südostasien und zählt schon lange zu den wichtigsten Exporthölzern Asiens.

Woher kommt das Teakholz?

Das Teakholz gehört zu den tropischen Nutzhölzern und wird normalerweise in Plantagen angebaut. Häufig wird zur Aufforstung Direktsaat verwendet, es gibt jedoch auch Baumschulen, die Keimlinge heranzüchten, bis diese einen Wurzelhalsdurchmesser von etwa 1 bis 2,5 cm haben. Anschließend werden die Planzen dann auf den Nutzflächen ausgesetzt. Dabei ist es besonders wichtig, dass es sich um keine Mischbestände handelt, damit das Holz seine natürlichen Eigenschaften behält. Trotzdem werden zur Verringerung der Bodenerosion auch oft Nebenbaumarten gepflanzt.

Welche Eigenschaften hat das Teakholz?

Die gelbe bis dunkelbraune Farbe des Teakholzes erinnert an Honig und kann mit Hilfe von Pflanzenstoffen verändert werden. Je nachdem, welche Herkunft das Holz hat, ändert sich die Intensität der dunklen Streifen im Holz und auch der Silziumgehalt ist dementsprechend hoch oder gering. Da es möglich ist, dass der Teakbaum mehrere Wachstumsschübe pro Jahr hat, lassen sich häufig auch relativ viele Zuwachszonen im Stammquerschnitt erkennen. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehört jedoch vor allem die Beständigkeit des Holzes, die durch die natülichen Inhaltsstoffe gegeben ist.

Für was wird Teakholz verwendet?

Das Holz des Teakbaumes besitzt von Natur aus wertvolle Inhaltsstoffe und wird vor allem aufgrund seiner besonderen Eigenschaften so geschätzt. Die Verarbeitung des Holzes ist problemlos und die Öle und Wachse, die im Holz enthalten sind, sorgen für eine wetterfeste und widerstandsfähige Oberfläche. Das Verleimen und Lackieren stellt sich dagegen wegen des hohen Gehaltes an Kautschuk als schwieriger heraus. Auch das ist jedoch kein Problem, wenn man dafür die richtigen Leime und Lacke verwendet. Zudem wird auf das Lackieren des Holzes in der Regel ganz verzichtet, da häufig die natürliche Farbe erhalten bleiben soll. Ein spezielles Teaköl sorgt dafür, dass sich das Holz nicht verfärbt und keine Flecken oder Streifen entstehen.
Die Inhaltsstoffe des Holzes machen das Holz besonders beständig, sodass es nicht nur gegen verschiedene Witterungsbedingungen, sondern auch gegen Insekten oder Pilze geschützt ist. Aufgrund dieser Eigenschaften findet Teakholz viele Einsatzgebiete, häufig auch als Gartenmöbel. Desweiteren findet man Teakholz sowohl als Parkett als auch in Vertäfelungen. Besonders geschätzt ist das Holz jedoch im Schiffsbau, da ihm Nässe nichts anhaben kann und es so vor allem für das Schiffsdeck besonders gut geeignet ist. Da die Verarbeitung des Holzes so unproblematisch ist, wird es zudem auch für den Modellbau und zum Schnitzen verwendet. Hierbei sollte man jedoch mit Hartmetall arbeiten, da die Werkzeuge sonst schnell abstumpfen. Als Brennholz eignet sich Teakholz dagegen nicht so gut, das das Holz allgemein als schwer entflammbar gilt.

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